Allgemeines über Olivenöl und Bio-Olivenöl

Olio Cusomano Olivenöl

Wie der Name schon vermuten lässt, wird dieses Öl aus Oliven und ihren Kernen gewonnen. Dabei entsteht ein ganz besonderes Pflanzenöl, welches vor allem, aber nicht nur im Mittelmeerraum zum Kochen und zur Verfeinerung von Speisen und Lebensmitteln verwendet wird. Die Qualität des Olivenöls hängt von verschiedenen Faktoren ab, die während der Reife und der Herstellung miteinbezogen werden müssen. Aus diesem Grund ist hochwertiges Olivenöl im Vergleich zu anderen Ölsorten auch deutlich teurer.

Normalerweise besitzt Olivenöl einen gelblich bis grünlichen Farbton. Die Farbe selbst wird durch die Sorte der Oliven und die Inhaltsstoffe bestimmt. Seine Herstellung ist jedoch relativ einfach. Man zerkleinert die Oliven mitsamt ihrer Kerne zu einer feineren Mischung, die anschließend gepresst wird. Im Olivenöl sind viele gesunde Stoffe enthalten, weshalb es auch als gesund gilt. Bei biologischem Olivenöl geht man sogar noch eine Stufe weiter. Als Bio-Olivenöl darf sich nur jenes Produkt bezeichnen, welches Oliven aus Anbauten ohne Pestizide, Dünger und Gentechnik beinhaltet.

Jordan Olivenöl



Grundsätzlich muss man in weiterer Folge noch zwischen so genanntem „Nativen Olivenöl“ und „Raffiniertem Olivenöl“ unterscheiden. Der Unterschied liegt einfach in der Qualität. Bei Letzterem sind deutlich weniger gesunde Inhaltsstoffe vorhanden, was zwar beim Braten nicht unbedingt eine so große Rolle darstellt, aber für Salate und ähnliche Speisen durchaus relevant ist. Auf der anderen Seite sind im kaltgepresstem Öl viele Unreinheiten enthalten, die über die Raffination gefiltert werden. Für Salate ist daher natives Olivenöl eher geeignet, während man beim Braten ruhig raffiniertes Olivenöl verwenden kann.

Je nachdem welches Öl man zum Braten verwendet, muss man mit maximalen Temperaturen von 190° bis 220° rechnen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Öl zu rauchen. Je heißer man das Öl jedoch werden lässt, desto eher verflüchtigen sich die gesunden Inhaltsstoffe. Entgegen vieler Aussagen ist das Braten mit Olivenöl keineswegs gesundheitsgefährdend.

Aus Studien ist ersichtlich, dass natives Olivenöl als Lebensmittel bei einer normalen Ernährung auf jeden Fall empfehlenswert und gesund ist. Besonders zu erwähnen ist der Umstand, dass es beim Olivenöl ganz genaue Richtlinien für die Kennzeichnung der verschiedenen Produkte und Sorten gibt. Derzeit sind Griechenland, Spanien und Italien die größten Exporteure von Olivenöl.

Obwohl es unterschiedliche Qualitätsstufen gibt, sollte man sich dennoch nicht nur auf die Kennzeichnung verlassen. Verschiedene Tests haben ergeben, dass auch günstige Olivenöle durchaus qualitativ hochwertig sein können. Der Preis spielt also nicht immer eine Rolle.